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Der Wecker klingelt. 6:30 Uhr. Manuka steht auf. Es sind  gefühlte 35° in der Hütte. Ihr Bruder ist schon auf dem Weg ins College. Neben ihr liegen ihre Großmutter und ihre 3-jährige Tochter. Der Mann ist schon lange weg. Ihre Eltern sind vor 2 Jahren ums Leben gekommen.

Erst einmal Feuer machen, Wasser hin stellen, waschen, frisieren. Dann die Kleine wecken, Morgentoilette, anziehen. Die Kleine hat viel geträumt, steht noch etwas neben sich. Dann erst mal Milch holen beim Nachbarn.

Frühstücken. Idlis mit Coconutchutney. Reisbällchen. Sehen aus wie UFOs mit einer scharfen Soße. Den Teig hat Manuka am Abend vorher schon zubereitet.

Auch die Oma ist inzwischen fertig. Putzt der Kleinen noch die Zähne. Macht Sie fertig für die Schule.

8:00 Uhr. Manuka fährt ihre Tochter in die Schule.

Danach kauft sie noch Blumen für die Arbeiterinnen und fährt in die Arbeit.

Manuka knüpft Netzhängematten. Große luftige Hängematten, die ursprünglich aus Südamerika kommen. Eine ganz spezielle Technik, die nicht einfach zu erlernen ist.

Durch ihre Arbeit in der Hängemattenfabrik kann Manuka das College ihres Bruders und den Unterhalt für die ganze Familie finanzieren.

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